Wissenschaftsbasierte Klimaziele von Niedermayr durch die Science Based Targets initiative (SBTi) bestätigt

Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die kurz- und langfristigen wissenschaftsbasierten Emissionsreduktionsziele der Fr. Ant. Niedermayr GmbH & Co. KG geprüft und bestätigt. Damit folgt Niedermayr einem wissenschaftsbasierten Pfad zur deutlichen Reduktion der eigenen Emissionen und zur Erreichung von Net-Zero Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette. Ähnlich wie andere deutsche Industrieunternehmen, deren Klimaziele von der SBTi validiert wurden, orientieren wir uns damit klar am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens. 

Die SBTi bietet Unternehmen eine wissenschaftlich fundierte Grundlage zur Festlegung und Überprüfung von Klimazielen. Ihr Rahmenwerk umfasst kurzfristige (near-term) und langfristige (long-term) Ziele, um Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen und den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen.

“Niedermayr commits to reduce scope 1 and scope 2 GHG emissions 51% by 2032 from a 2020 base year, and to measure and reduce its scope 3 emissions. Niedermayr commits to reach net-zero by 2045. As part of this, it commits to reduce scope 1,2 and 3 emissions 92% by 2045 from a 2020 base year.”

Kurz zusammengefasst: Niedermayr verpflichtet sich, die Treibhausgasemissionen in Scope 1 und Scope 2 bis 2032 um 51 % gegenüber dem Basisjahr 2020 zu reduzieren und seine Scope-3-Emissionen zu erfassen und zu reduzieren. Darüber hinaus verpflichtet sich Niedermayr, bis 2045 Net-Zero (Netto-Null Treibhausgasemmisionen) zu erreichen. Im Rahmen des Netto-Null-Ziels sollen die Treibhausgasemissionen in Scope 1, 2 und 3 bis 2045 um 92 % gegenüber dem Basisjahr 2020 reduziert werden.

Damit verfügt Niedermayr sowohl über ein Near-Term Target (bis 2032) als auch ein Langfrist- bzw. Net-Zero-Ziel (2045), die im Rahmen der SBTi bewertet und bestätigt wurden – vergleichbar mit anderen Unternehmen, deren Emissionsreduktionsziele und Net-Zero-Ziele von der SBTi wissenschaftlich validiert wurden.

Hintergrund: Was ist die Science Based Targets initiative?

Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist eine globale Initiative, die aus einer Partnerschaft von CDP, UN Global Compact, World Resources Institute (WRI) und WWF hervorgegangen ist. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Klimaziele im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu setzen, insbesondere der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau. 

Mit der Bestätigung unserer Ziele durch die SBTi bekennen wir uns zu einem klaren Dekarbonisierungspfad:

  • Bis 2032 reduzieren wir unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 51 % gegenüber 2020.
  • messen und reduzieren unsere Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Zusätzlich haben wir uns intern ein weitergehendes Reduktionsziel von 70 % im Scope 3 bis 2032 gegenüber 2020 gesetzt; dieses Ziel ist ein unternehmensinternes Ziel und nicht Teil der von der SBTi validierten Zielsetzung.
  • Bis 2045 streben wir Net-Zero an und reduzieren Scope 1–3 insgesamt um 92 % gegenüber 2020.

Damit verbunden ist der Anspruch, unsere Emissionen vor allem durch direkte, reale Reduktionen zu senken – im eigenen Betrieb ebenso wie in Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten. Wie andere Unternehmen, deren SBTi-validierte Ziele als wichtiger Baustein der Dekarbonisierung gelten, sehen wir die Validierung als Meilenstein und zugleich als Verpflichtung, unsere Anstrengungen kontinuierlich auszubauen.

Unsere nächsten Schritte

Um unsere wissenschaftsbasierten Klimaziele zu erreichen, konzentrieren wir uns insbesondere auf:

  • Energie und Produktion: Steigerung der Energieeffizienz, Optimierung unserer Anlagen und Abläufe, verstärkter Einsatz klimafreundlicher Technologien.
  • Wärme und Medien: Weiterentwicklung unserer Energieversorgung und Prozesswärme hin zu emissionsärmeren Lösungen, wo immer dies technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
  • Fuhrpark und Logistik: Reduktion emissionsintensiver Transporte, zunehmende Elektrifizierung und Optimierung der Logistikketten.
  • Lieferkette (Scope 3): Enge Zusammenarbeit mit Lieferanten, um Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen sowie vor- und nachgelagerten Prozessen zu verringern.

Wir werden regelmäßig über unsere Fortschritte berichten und unsere Maßnahmen weiterentwickeln, um unseren Beitrag zu einer 1,5-Grad-Zukunft zu leisten.